Die wichtigsten Beteiligten bei der Social-Intranet-Einführung

Immer mehr Unternehmen setzen auf die Vorteile eines Social Intranets. Der Impuls für die Einführung kann aus ganz verschiedenen Abteilungen kommen. Ganz gleich, ob das Projekt von der IT oder dem Marketing getrieben wird: Es geht nicht im Alleingang. Wer muss mit an den Tisch?

Nutzt Ihr Unternehmen bereits ein Social Intranet? Falls nicht, sollten Sie ernsthaft über die Einführung nachdenken. Denn es bereichert nicht nur die interne Kommunikation, sondern führt Studien zufolge auch zu einer höheren Zufriedenheit der Mitarbeiter. Bessere Vernetzung, Zusammenarbeit und Wissensaustausch sind weitere positive Effekte. Bei der Einführung eines Social Intranets haben Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen ein Wörtchen mitzureden. Wer muss mit an den Tisch und wer sind die wichtigsten Projektbeteiligten? Diese fünf Abteilungen sollten Sie nicht vergessen, wenn Ihr Projekt zum Erfolg werden soll:

Interne Kommunikation

Die Rolle der Internen Kommunikation ändert sich grundlegend mit der Einführung eines Social Intranets. Statt der rein redaktionellen Aufgabe im klassischen Intranet kommt der Internen Kommunikation durch den Dialog und Netzwerkgedanken eines Social Intranets verstärkt die Rolle als Vermittler zwischen Management und Mitarbeitern zu. Die Interne Kommunikation erhält einen neuen Kanal, um direkt und persönlich zu kommunizieren und kann durch neue Partizipationsmöglichkeiten der Mitarbeiter die Stimmung und Befindlichkeiten im Unternehmen besser aufnehmen.

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IT

Die IT wird die Lösung auf technischer Ebene einführen und erwartet daher ein System, das funktioniert und sich leicht an individuelle Anforderungen anpassen lässt. Dabei sind Sicherheit und Webbasiertheit ein Muss, so dass keine einzelnen Client-Installationen nötig sind. Ein Pluspunkt in der Argumentation: Das Tool kann plattformunabhängig sein und es kann zwischen On-Premise und Cloud gewählt werden. Wichtig ist, dass der (Re-)Launch des Social Intranets nicht als reines IT-Projekt verstanden wird und ein gemeinsames Verständnis für das Projekt und die Zielsetzung entwickelt wird. Die Vorteile für das gesamte Unternehmen und wichtige Unternehmensprozesse müssen aufgezeigt und nachvollziehbar vermittelt werden.

Die Einführung eines Social Intranet ist Teamarbeit

Die Einführung eines Social Intranet ist Teamarbeit

 

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Geschäftsführung / Management

Das Management muss das Projekt „sponsorn“ und auch als Vorbild fungieren, indem es die Nutzung des Intranets aktiv vorlebt. Gewinnen Sie die Führungsebene für das Projekt, indem klare Kosten- und Nutzenvorteile z.B. anhand von Use Cases aufgezeigt werden. Es muss deutlich werden, dass sich die Investition rechnet (z.B. anhand von ROI-Kalkulationen).

Betriebsrat

Häufige Bedenken des Betriebsrats gegenüber Social Intranets bestehen mit Blick auf Datenschutz und schwindende Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit der Mitarbeiter. Um den Betriebsrat mit ins Boot zu holen, sollten nicht nur die Vorteile für die Zusammenarbeit und Kommunikation für die Mitarbeiter, sondern auch für den Betriebsrat selbst aufgezeigt werden. Darüber hinaus überzeugen Guidelines und eine festgelegte Netiquette sowie die frühzeitige Einbindung des Betriebsrats. Damit fördern Sie die Akzeptanz und sparen Zeit, die eine Entscheidungsfindung und notwendige Genehmigungen oftmals in Anspruch nehmen.

Personalabteilung

Das Social Intranet kann der effizienten Einbindung und Einarbeitung von Mitarbeitern dienen und sich als Vorteil im „War for Talents“ erweisen. Vor allem junge Bewerber kennen und erwarten diese Form der Zusammenarbeit und auch ältere Mitarbeiter können ihr Wissen und ihre Erfahrung leicht weitergeben. Ein Vorteil für die Mitarbeiterbindung und die Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber.

 

Dieser Artikel wurde ursprünglich im „Pocket Guide Social Intranet 2016“ veröffentlicht.

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2017-08-09T12:54:29+00:00

About the Author:

Christoph Herzog betreibt den Blog www.arbeitsplatz40.de seit Januar 2016. Der Literatur- und Kulturwissenschaftler interessiert sich für die Berührungspunkte von (Arbeits-) Kultur und Technologie: Wie verändert die Digitalisierung unsere Art zu arbeiten? Und welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus?

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